Rezensiert von Beate Ochsner
Bereits in 2012 haben zwei der drei Herausgeber des Bandes
Auf dem Sprung zum bewegten Bild. Narration, Serie und (proto-)filmische Apparate eine Tagung zu Bewegtbildern organisiert, aus der der Sammelband
Multimodale Bilder. Zur synkretistischen Struktur des Filmischen (Grabbe/Rupert-Kruse 2013) hervorgegangen ist. Nur ein Jahr später legen sie erneut eine Sammlung von vier Aufsätzen mit der Zielsetzung vor, "die Suggestion" der theoriegeschichtlichen "Rahmendaten" zum bewegten Bild "zu unterlaufen und zu einer angemesseneren Auffassung von statischen und bewegten Bildern beizutragen" (8). Dabei sollen nicht die bekannten historischen Daten, sondern vielmehr der (Zwischen-)Raum medialer Transformationprozesse zur Debatte stehen: "Es wird also um eine Analyse von Phänomenen gehen, die auf dem Sprung zum bewegten Bild sind." (Ibid.) So genügt es nicht, sich auf "fertige Artefakte" zu konzentrieren, neben Technik und Materialität, handwerklichen wie auch künstlerischen Praktiken und Rezeptionsweisen wird das neu zu erschließende, durchaus originelle und interessante Forschungsgebiet des Bewegtbildes vor allem durch die Untersuchung der Dynamisierung auf der Basis von Narration, Serie und (proto-)filmische Apparaturen strukturiert. Die Relation zwischen diesen drei Elementen, die gleichermaßen das Untersuchungsfeld eingrenzen wie auch mögliche Anschlußstellen eröffnen sollen, bleibt jedoch unklar.
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