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Ingrid Stapf, Marlis Prinzing, Nina Köberer (Hrsg.): Aufwachsen mit Medien

Rezensiert von Hans-Dieter Kübler

Einzelrezension
Reflektiert und diskutiert man heutzutage, in der womöglich noch anfänglichen Phase der digitalen Entwicklung, wie Kinder und Jugendliche mit ihr, in ihr und auch sie selbst realisierend aufwachsen, dürften viele Dimensionen und Aspekte präsent werden – mutmaßlich auch solche, die dem vielfach beschworenem, radikalem Wandel gerecht werden. Und sicherlich sind dabei auch normative Entscheidungen zu fällen und Erziehungsfragen zu lösen, allerdings auf der Höhe der Zeit – was bei vorliegendem Reader nur selten der Fall ist. Mehr

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Franzisca Schmidt: Populistische Kommunikation und die Rolle der Medien

Rezensiert von Philipp Müller

Einzelrezension
Die Themenwahl für monographische Promotionsprojekte ist ein Thema für sich. Da sich ein Buchprojekt im Laufe mehrerer Jahre entwickeln muss, sollte es nicht auf kurzfristige Trends und "Modethemen" bauen. Gleichzeitig ist die Entwicklung gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufmerksamkeitszyklen nur bis zu einem gewissen Grad prognostizierbar. So kann es sein, dass eine Fragestellung in der Planungsphase eines mehrjährigen Projekts als hoch relevant gilt, bei Veröffentlichung des Werkes jedoch bereits aus dem Fokus gerückt ist. Umgekehrt kann ein Themenfeld im Laufe der Arbeit an einer Dissertation richtig Fahrt aufnehmen, ohne dass dies zu Beginn der Arbeiten klar absehbar gewesen wäre. Mehr

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Astrid Zipfel: Wirkungstheorien der Medien- und-Gewalt-Forschung

Rezensiert von Jörn Ahrens

Einzelrezension
Medien wirken. Über diesen Umstand sind sich alle einig. Aber was das bedeutet, was für Konsequenzen Medienwirkung zeitigt, wie sie zu beurteilen ist und ob sie überhaupt gemessen werden kann, daran scheiden sich die Geister. Das Verhältnis von Medien und Gewalt ist schon lange Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und regelmäßig auch Thema öffentlicher, teilweise sehr breitenwirksamer Debatten. Einen wichtigen Strang nimmt hier ganz gewiss die sogenannte Medienwirkungsforschung ein, die sich mit der Wirkung von Medieninhalten auf deren Rezipienten befasst, wobei die Auseinandersetzung mit Inszenierungen von Gewalt in den verschiedenen Medienformaten sicher einen prominenten Platz einnimmt. Mehr

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Johanna Thali: Schauliteratur

Rezensiert von Nina Fahr

Einzelrezension
Das Verhältnis von Text und Bild bzw. Bild und Text spielt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle im germanistischen Forschungsdiskurs. Im Zentrum bisheriger Studien standen v. a. Handschriftenillustrationen, unter anderem aber auch profane Wandmalereien. Diesen widmet sich Thali in ihrer kürzlich erschienenen Habilitationsschrift. Anliegen der Monographie ist die Aufarbeitung der Funktion und somit Rezeption literarischer Kommunikation im Bildmedium in ihrem historischen, soziokulturellen und kulturtopographischen Kontext. Mehr

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Andreas Elter: TV und AV Journalismus

Rezensiert von Claudia Nothelle

Einzelrezension
Theorie und Praxis des TV-und AV-Journalismus: Andreas Elter verspricht in seinem zweibändigen Werk, die gesamte Spannbreite des digitalen AV-Journalismus abzudecken. Der erste Band, der sich vorrangig mit der Theorie beschäftigt und nur einige Anmerkungen aus der Praxis in eigens eingerahmten Absätzen ergänzt, liegt nun vor. Mehr

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Armin Grunwald: Der unterlegene Mensch

Rezensiert von Hans-Dieter Kübler

Einzelrezension
Über die anhaltenden Veränderungen oder gar Transformationen, die durch die Digitalisierung und ihre Anwendungsfelder wie Algorithmen, künstliche Intelligenz und Robotik bewirkt werden, ist mittlerweile schon viel publiziert und diskutiert worden, in euphorischem wie in apokalyptischem Tenor. Kein Wirklichkeits- und Handlungsfeld dürfte bleiben wie bisher, soweit man die Optionen überhaupt absehen kann. Und unaufhörlich kommen neue Entwicklungen und Innovationen hinzu, auch wenn sie sich längst nicht alle so schnell und perfekt realisieren lassen werden, wie es die euphorischen Propheten gern weissagen. Mehr

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Michael Meyen u.a.: Qualitative Forschung in der Kommunikationswissenschaft

Rezensiert von Hans-Dieter Kübler

Einzelrezension
Seit den 1980er Jahren wurde in den Sozialwissenschaften verstärkt über qualitative Methoden diskutiert, nicht zuletzt um die Anstöße der Kritischen Theorie weiterzuführen. Die damals noch recht kleine Publizistik- und Kommunikationswissenschaft begegnete diesem neuerlichen Methodenstreit mit großer Zurückhaltung, wenn nicht mit offener Ablehnung, war sie doch gerade bestrebt, ihre (teils fatale) geisteswissenschaftliche Vergangenheit zu überwinden, die allerdings in München noch lange verteidigt wurde, und sich als strikte Sozialwissenschaft zu erfinden. Mehr

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Manfred Theisen: Nachgefragt. Medienkompetenz in Zeiten von Fake News

Rezensiert von Guido Keel

Einzelrezension
Diskussionen um Medienkompetenz – oder Media Literacy – haben Konjunktur. Vorwürfe, der Journalismus sei zur Lügenpresse verkommen, Wahlmanipulationen durch Fake News, Smartphone-Nutzung bei Jugendlichen und Kindern – sie alle haben zu der Erkenntnis geführt, dass es an Medienkompetenz mangelt, und dass dieser Mangel eine Gefahr für die Gesellschaft, die Demokratie und das persönliche Wohlergehen vor allem von Heranwachsenden ist. Mehr

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Simon Frisch, Elisabeth Fritz, Rita Rieger (Hrsg.): Spektakel als ästhetische Kategorie

Rezensiert von Hannes Wesselkämper

Einzelrezension
Der Begriff des Spektakels blickt auf eine variantenreiche Geschichte zurück: Über die Jahrhunderte wurden verschiedene Phänomene wie etwa das altrömische Gladiatorenspiel, die Passion Christi, öffentliche Folterungen und Demonstrationen, Theater und Kino, aber auch massenmediale Kommunikationsformen als Spektakel bezeichnet. Folglich kann dieser Begriff als wichtige Grundlage für die kultur- und medienwissenschaftliche Forschung gelten. Mehr

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Sinan Sevinc: Augmented Reality im Journalismus

Rezensiert von Markus Kaiser

Einzelrezension
Die Talsohle nach dem ersten Aufschwung hat Augmented Reality auf dem Gartner Hype Cycle 2018 überschritten. Dank des Smartphone-Games Pokémon GO ist die Technologie der erweiterten Realität in der Bevölkerung angekommen, nachdem bereits im Jahr 2010 das Magazin der Süddeutschen Zeitung als erstes Magazin weltweit virtuelle Zusatzinhalte in sein Printprodukt verpackt hatte. In der Industrie setzt sich Augmented Reality (AR) immer stärker durch. Mehr

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