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Martin Lilkendey: 100 Jahre Musikvideo

Rezensiert von Kathrin Dreckmann

Einzelrezension
Seit mehr als 30 Jahren hat sich die Gattung des Videoclips als eigene Kunstform etabliert. Die spezifischen audiovisuellen Ästhetiken werden dabei hauptsächlich durch zwei Gattungen bedient: Video- bzw. Filmkunst und Musikvideo. Hier setzt auch die von Martin Lilkendey an der Universität Koblenz-Landau vorgelegte Dissertation 100 Jahre Musikvideo. Eine Genregeschichte vom frühen Kino bis YouTube an, die im Mai 2017 im transcript Verlag erschienen ist. Lilkendey war längere Zeit freier Produzent für den Fernsehsender VIVA und außerdem DJ. Heute lehrt er an der Universität Koblenz-Landau Kunstpraxis und Kunstwissenschaft. Mehr

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Jörg Helbig, Rene Schallegger (Hrsg.): Digitale Spiele

Rezensiert von Florian Lippuner

Einzelrezension
In der Reihe Klagenfurter Beiträge zur visuellen Kultur erscheinen Sammelbände, die im Rahmen des interfakultären Forschungsschwerpunktes "Visuelle Kultur" an der Universität Klagenfurt entstanden sind. Im Zentrum der seit 2014 erscheinenden Reihe steht folglich die kulturelle Kraft und Macht der Bilder, insbesondere im gesellschaftlichen Alltag, zum Beispiel in Form von Werbung, Fernsehen oder eben digitalen Spielen. Mehr

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Wolfgang Seufert, Hardy Gundlach: Medienregulierung in Deutschland

Rezensiert von Klaus Beck

Einzelrezension
Die beiden Medienökonomen Wolfgang Seufert (Jena) und Hardy Gundlach (Hamburg) haben nach fünf Jahren mitunter als rasant empfundenen Medienwandels die zweite Auflage ihres "Handbuchs für Wissenschaft und Studium“ vorgelegt. Auf rund 460 Seiten, die gegenüber der ersten Auflage (534 Seiten) an Umfang, aber leider nicht an Lesefreundlichkeit gewonnen haben, bieten die beiden Verfasser einen systematisch gegliederten und umfassenden Überblick der Medienregulierung. Der medienökonomischen Herkunft und Expertise von Seufert und Gundlach ist es zu danken, dass die Darstellung, die logischerweise nicht ohne reichlich juristisches Material auskommt, auch für Nicht-Juristen verständlich geschrieben ist. Die Studierenden, aber nicht nur diese, wissen dies zu schätzen, wie die Tatsache der Neuauflage zeigt. Mehr

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Vincent Fröhlich, Annette Simonis (Hrsg.): Mythos und Film

Rezensiert von Stefan Schroeder

Einzelrezension
Wenn, laut Roland Barthes, alles zum Mythos werden kann, so mag auch jedem Kunstwerk eine mythische Qualität anhaften. So amorph ist denn auch die Ausgangsbasis des vorliegenden Sammelbandes, was hier keineswegs als Kritik aufgefasst werde, ist es doch die logische Konsequenz eines zeitgenössischen, erweiterten Mythenbegriffes, der alles im kollektiven Gedächtnis Bedeutungstragende in sich vereint. Mehr

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Kristina Jaspers, Nils Warnecke, Gerlinde Waz, Rüdiger Zill (Hrsg.): Future Worlds

Rezensiert von Stefan Schenk-Haupt

Einzelrezension
Der Band Future Worlds ist entstanden als Begleitbuch zur Ausstellung "Things to Come" (2016) des Museums für Film und Fernsehen sowie des Einstein Forums. Zur Vorbereitung der Beiträge wurde im Vorfeld ein Symposium abgehalten. Während sich die Ausstellung ganz allgemein um Zukunftsentwürfe sowohl aus dem künstlerischen Bereich als auch aus den Natur- und Sozialwissenschaften drehte, bleibt das Buch "aus pragmatischen Gründen“, wie die Herausgeber sagen, auf Darstellungen "im filmtheoretischen Bereich“ beschränkt. Mehr

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Michael Walter: Oper. Geschichte einer Institution

Rezensiert von Peter Schütze

Einzelrezension
Die Oper sei "keine musikalische, sondern eine theatralische Gattung" lässt uns der Autor – Professor für Musikwissenschaft an der Universität Graz – gleich im Vorwort wissen. Gegen diesen Satz lassen sich Einwände erheben, zumindest aber klärt er, worum es hier geht. Wer sich darauf spitzt, seine musikalischen Horizonte zu erweitern, oder seinen Opernführer beiseite legen möchte, ist falsch beraten, wenn er zu diesem Buch greift. Und doch hat es das Zeug, zu einem Standardwerk zu werden. Mehr

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Joseph Garncarz: Medienwandel

Rezensiert von Florian Krauß

Einzelrezension
Medienwandel: Der Titel lässt an aktuelle Medienumbrüche oder zumindest -transformationen, an Konzentrations- und Konvergenzprozesse im Zusammenhang mit "Digitalisierung“ denken. Der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaftler Joseph Garncarz, der als Privatdozent an der Universität Köln lehrt, fokussiert sich allerdings auf Film- und Fernsehgeschichte im 20. Jahrhundert. Mit dieser Schwerpunktsetzung geht ein recht pragmatisches Verständnis von Medien als Programmträger einher. Der Autor orientiert sich an der "dominanten Verwendung in der Alltagssprache“ und hebt sich so von breiteren bzw. abstrakteren Begriffsdefinitionen ab, die seiner Ansicht nach den Gegenstand der Medienwissenschaft verwässerten. Mehr

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Gabriele Goderbauer-Marchner, Thilo Büsching: Social-Media-Content

Rezensiert von Ralf Spiller

Einzelrezension
Die Onlineauftritte von traditionellen Printpublikationen wie Bild, Spiegel und Welt sind vielen bekannt. Weniger bekannt ist, dass neue Onlineplattformen, die ebenfalls interessante Inhalte liefern, diesen zum Teil den Rang abgelaufen haben. So gehörte die Onlineplattform Heftig.de, die mit dem Slogan wirbt "Dinge, die wichtig sind. Erzähl sie weiter!“, im April 2014 zu den beliebtesten Seiten im Netz. Mit gerade mal 90 Artikeln erreichte sie insgesamt 2,356 Mio. Likes, Shares und Tweets. Spiegel Online und Bild.de brauchten insgesamt 6.000 Artikel, um auf 2.618 Mio. Likes, Shares und Tweets zu kommen (Schröder 2014). Mehr

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Hubert Knoblauch: Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit

Rezensiert von Oliver Bidlo

Einzelrezension
Konstruktivistische Ansätze in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften haben mittlerweile eine ansehnliche Tradition und eine entsprechend vielseitige Ausgestaltung. Dabei muss zumindest kurz erwähnt werden, dass Konstruktivismus nicht gleich Konstruktivismus ist. So muss man z. B. vor allem den radikalen Konstruktivismus vom sozialen Konstruktivismus unterscheiden. Und um den Letztgenannten in der Tradition Berger/Luckmanns geht es in dem vorliegenden Buch. Mehr

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Andrea Figl: Webdoku

Rezensiert von Sebastian Köhler

Einzelrezension
Ein Film sei schwer zu erklären, weil er leicht zu verstehen sei, sagte einst der Filmtheoretiker Christian Metz. Dieses treffende Bonmot zu Ambivalenzen des Audiovisuellen findet sich auch in Andrea Figls praktischem Lehrbuch (165). Wobei es hier natürlich nicht (nur) um Filme geht, sondern um die Ensembles von Kommunikaten, die für "Webdokus" als relativ neuem Genre prägend wurden und werden. Andrea Figl arbeitet als Filmemacherin, Autorin und Produzentin in Frankfurt am Main und in Wien. Sie hat offenbar einen weiten und tiefen Hintergrund, sodass ihr Buch in vieler Hinsicht anregend ist. Mehr

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