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Johanna Dorer, Brigitte Geiger, Brigitte Hipfl, Viktorija Ratković (Hrsg.): Handbuch Medien und Geschlecht

Rezensiert von Stine Eckert

Einzelrezension

Mit dem Handbuch für Medien und Geschlecht. Perspektiven und Befunde der feministischen Kommunikations- und Medienforschung legen die vier Herausgeberinnen Johanna Dorer, Brigitte Geiger, Brigitte Hipfl und Viktorija Ratković ein beeindruckendes Werk vor. Es führt Leser:innen in die deutsch- und englischsprachige Forschung zu Kommunikation, Journalismus, Medien und Gender in sehr zugänglicher Sprache und gut strukturiert ein. Das Buch ist in zehn Teilabschnitte mit je mehreren Kapiteln gegliedert, die sinnvoll mit zwei grundlegenden Theorie- und Methodenübersichten beginnen. Auf diese folgen zwei Teile zu Medienproduktion, -inhalten und -rezeption und historischer Medienforschung. In weiteren fünf tieferführenden Abschnitten werden hochrelevante Themen in der feministisch-kritischen Forschung zusammengefasst und eingeordnet: Politik und Ökonomie, Frauenbewegungen und feministische Medien, Gewalt und Dominanzverhältnisse, Differenzen sowie Medienkultur. Im letzten, kürzesten Teil werden in zwei Kapiteln zukünftige Forschungsfragen aufgeworfen. Ein Vorwort von Irene Neverla ordnet das Handbuch als wichtigen Beitrag zur Etablierung der feministischen Kommunikations- und Medienforschung im deutschsprachigen Raum ein. Mehr

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Berit von der Lippe, Rune Ottosen (Hrsg.): Gendering War and Peace Reporting

Rezensiert von Julia Lönnendonker

Einzelrezension
Der Sammelband Gendering War and Peace Reporting von Ottosen und von der Lippe untersucht die Rolle von Gender in der Kriegsberichterstattung. Die Berichterstattung über Kriege ist traditionell männlich besetzt: Nicht nur die Kriegsberichterstatter waren und sind in der Mehrzahl männlich, auch ihre Quellen, wie Politiker, hochrangige Militärs und Beamte, sind häufig Männer. Mehr

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Elizabeth Prommer, Martina Schuegraf, Claudia Wegener (Hrsg.) Gender – Medien – Screens

Rezensiert von Martina Thiele

Gender - Medien - ScreensEinzelrezension
Via Bildschirmmedien (“Screens“) vermittelte Geschlechterbilder können aus unterschiedlichen Positionen betrachtet werden. Ist diese Vielfalt von Vorteil oder von Nachteil? Was spricht dafür, was dagegen, sich sowohl mit “Gender im Wandel“, als auch mit “Rezeptionspraktiken“, “Karrieren“ und “Künstlerischen Perspektiven“ zu befassen? Verbunden mit dem Anspruch, “(De)Konstruktionen aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive“ vorzunehmen? Mehr

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