Anja Peltzer, Angela Keppler: Die soziologische Film- und Fernsehanalyse

Einzelrezension, Rezensionen
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Rezensiert von Carsten Heinze

Die Soziologische Film- und FernsehanalyseEinzelrezension
Die vorliegende Besprechung von Anja Peltzers und Angela Kepplers Die soziologische Film- und Fernsehanalyse erfolgt unter zwei Fragestellungen: 1.) Welchen soziologischen Erkenntnisgewinn verbinden die Autorinnen mit der von ihnen konzipierten Film- und Fernsehanalyse, mit der sie sich – so der Klappentext – sowohl an Bachelor- und Masterstudierende als auch Lehrende der Soziologie, der Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie der Fernseh- und Filmwissenschaft wenden? 2.) Wie grenzt sich die vorgeschlagene soziologische Film- und Fernsehanalyse gegenüber bereits vorliegenden Methodenbüchern der Medien- und Filmwissenschaft ab, etwa Lothar Mikos‘ Film- und Fernsehanalyse (2015), Knuth Hickethiers Film und Fernsehanalyse (2012) oder Werner Faulstichs Grundkurs Filmanalyse (2013) bzw. Grundkurs Fernsehanalyse (2008)?

Der von den Autorinnen verfolgte Anspruch, eine soziologische Perspektive auf Filmanalyse-Methoden zu formulieren, ist zunächst ein vielversprechendes Unternehmen, zumal Manfred Mai und Rainer Winter (2006: 7 ff.) bereits vor einiger Zeit angesichts eines erneut erwachten Interesses der Soziologie an bewegten Bildern, Film und Fernsehen einen eigenen soziologischen Zugang zu Film in Abgrenzung zu primär semiotischen, strukturalistischen Modellen der Medien- und Filmwissenschaften eingefordert haben. Zudem ist Rainer Winters interdisziplinäre Einführung in die Filmsoziologie (1992) der bisher einzige deutschsprachige Versuch, umfassender in soziologische Fragen des Zusammenhangs von Film, Kultur und Gesellschaft einzuleiten.

Darüber hinaus verdeutlichen einige Publikationen der letzten Jahre (vgl. Mai und Winter 2006; Schroer 2008; Heinze, Moebius und Reicher 2012), dass in der Soziologie insgesamt eine neuerliche Auseinandersetzung mit dem Film zu erkennen ist. Auch erste Vorschläge zu einer soziologischen Filmanalyse, die sich unter Rückgriff auf kultursoziologische Konzepte positioniert, liegen vor (vgl. Barnett und Allen 2000; Baumann 2001; Heise und Tudor 2007; Prinz und Clauss 2011; Heinze 2015). Eine aktuelle soziologische Methodendiskussion zum Film steht innerhalb dieser Verortungen allerdings noch ganz am Anfang.

Vor diesem Hintergrund nimmt das vorliegende Methodenbuch von Peltzer und Keppler insofern eine herausragende Rolle ein, als es den Versuch darstellt, wissenssoziologische Grundannahmen mit den Methodenanweisungen und dem Vokabular der qualitativen Forschung, die ihre hermeneutische Expertise vor allen auf Grundlage mündlich generierter Materialien (Interviews) und teilweise schriftsprachlich produzierter Texte gewonnen haben, zu verknüpfen und auf den Film zu übertragen.

Gleich im ersten Kapitel stellen die Autorinnen die Film- und Fernsehanalyse als Gesellschaftsanalyse vor und unterstreichen damit ihren dezidiert soziologischen Anspruch. Hierfür wird als Rahmenkonzept auf Sozialphänomenologie, Sozialkonstruktivismus und vor allem Wissenssoziologie, insbesondere den soziologischen Klassiker von Peter Berger und Thomas Luckmann The social construction of reality (1966) (deutsch 1969: Die gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit) zurückgegriffen (4 ff.). Dieser Rückgriff wird bereits im Vorwort (VIII) durch eine mediensoziologische Verortung des Lehrbuchs ergänzt. Auch wenn die spezifisch mediensoziologische Perspektive im Folgenden weitgehend unausgearbeitet bleibt und sich auf wenige, recht allgemeine Bemerkungen zur Wechselwirkung von gesellschaftlichem Wissen und massenmedialer Verarbeitung beschränkt (7 ff.), kann dies im Rahmen eines einführenden Lehrbuchs als nachvollziehbare Reduktion erachtet werden.

Die Autorinnen stellen sich eingangs die Frage, “welchen Beitrag filmische Produkte auf ihre je spezifische Weise zur gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit leisten“(1). Dabei setzen sie die Zuschreibung “filmisch“ für sämtliche Produkte der Medienkultur ein, ohne die medienkulturellen Unterschiede etwa zwischen einem Kinofilm oder einer TV-Gameshow produktionsästhetisch oder auch kontextuell weiter zu differenzieren. Gerade eine soziologische Perspektive darf aber nicht auf der gleichmacherischen Ebene der Interpretation des Audiovisuellen verharren und eine hermeneutische Expertise der SozialwissenschaftlerInnen als Begründungszusammenhang eines Forschungsprojekts nennen, sondern muss die Konstruktionen des Filmischen an soziale und kulturelle Zusammenhänge binden, aus denen sie entstehen, auf die sie referieren und an die sie adressiert sind. Zudem bleibt jede Interpretation eines Films oder einer Fernsehshow zwangsläufig verkürzt, sofern sie es nicht leistet, über die innerfilmische Analyse ihrer Bauformen hinauszukommen und ihren soziologischen Erkenntniswert zu verdeutlichen. Eine soziologische Film- und Fernsehanalyse muss sich in ihren methodologischen/methodischen Konzeptionen deshalb kontextuell mit der Rezeption, Aneignung und diskursiven Einbettung audiovisueller Artefakte auch in der Differenz ihrer Distributionsweisen auseinandersetzen. Diese Notwendigkeit einer komplexen kontextuellen Einbettung ist die Grundbedingung einer jeden soziologischen Methodologisierung des Films und Fernsehens im Unterschied zu den Medien- und Filmwissenschaften.

Angesichts einer allgemein fortschreitenden Medialisierung der Gesellschaft erscheint die Ausgangsfrage der Autorinnen nachvollziehbar und gerade auch für die filmische Kommunikation in der Gesellschaft höchst relevant. Markus Schroer (2012: 15 ff.) hat in diesem Zusammenhang treffend von der “gefilmten Gesellschaft“ gesprochen, womit die ubiquitäre Ausbreitung filmischer Aufnahmen und Bewegtbilder angedeutet wird, die weit über den Rahmen des Kinos und des Fernsehens hinausgehen und das klassische ProduzentIn-RezipientIn-Verhältnis in Frage stellen bzw. relativieren.

Diskussionswürdig erscheint, dass die Autorinnen von einer “gemeinsam geteilten Lebenswelt“ ausgehen, aus der sie ein spezifisches, intersubjektiv geteiltes Wissen um Welt und letztlich Film ableiten. Angesichts vorliegender Ergebnisse der empirischen Rezeptionsforschung der Cultural Studies (vgl. etwa Fiske 1991), der diskursiven Verortung des Films (vgl. zum Hollywood-Film, Kellner 2010) oder der Konzeptionen zum “produktiven Zuschauer“ (vgl. Winter 2010), die allesamt eine homogene Wahrnehmung und Aneignung von Fernsehen und Film sowie eine produktorientierte Steuerung der ZuschauerInnen ausschließen, erweist sich diese Essentialisierung des Lebenswelt-Ansatzes mediensoziologisch als problematisch. So ist den Autorinnen in der aller allgemeinsten Form ihrer Aussagen zwar hinsichtlich der Bedeutung des Films für gegenwärtige Medien- und Kommunikationskulturen zuzustimmen, eine weiterführende und differenzierende Perspektive, die empirische Anschlüsse ermöglicht bzw. diese in Rechnung stellt, findet sich indes nicht.

Eine Leerstelle erzeugt das Lehrbuch auch hinsichtlich seiner nicht erfolgten Wahrnehmung der soziologischen Arbeiten zum Film in der Geschichte der Disziplin: Unerwähnt bleibt so die klassische Studie von Emilie Altenloh (1914), einer Schülerin des Kultursoziologen Alfred Weber, die wegweisend bereits Produktionsbedingungen, Produkt und Rezeption aus einer sozialstrukturellen Fragestellung aufgreift und empirisch verarbeitet. Ebenso wenig werden die Wirkungsstudien der so genannten Payne Fund Studies um Herbert Blumer (1933) rezipiert, nicht die groß angelegte inhaltsanalytische Arbeit Martin Osterlands (1970) oder die für die Werte und Normen-Debatte des Films einschlägige Studie von I. C. Jarvie (1974). Wo bleibt der Klassiker einer soziologisch motivierten Auseinandersetzung mit Film, Siegfried Kracauer? Weder werden die intensiv geführten soziologischen Debatten der 1970er Jahre erwähnt, die, angeregt von der frühen Kritischen Theorie Max Horkheimers und Theodor W. Adornos (1947), insbesondere durch Dieter Prokop (1970; 1971) weitergeführt wurden, noch die soziologischen Arbeiten zu Film und Fernsehen von Manfred Brauneck (1980). Desgleichen gilt für Alphons Silbermann (1973), der dem Film im Rahmen einer mediensoziologischen Reihe einen eigenen Sammelband gewidmet hat: Auch er bleibt unerwähnt. Ein vor allem für das Vorgehen der beiden Autorinnen wesentlicher Soziologe, Gerd Albrecht, der bereits in den 1960er Jahren ein umfassendes und außerordentlich detailliertes soziologisches Methoden- und Analyseschema entworfen hat, taucht nicht auf. Auch für ein soziologisches Methodenbuch zu Film und Fernsehen hätten sich aus diesen, in der Geschichte der Medien- und Filmsoziologie vorliegenden Werken wertvolle Erkenntnisse ableiten lassen können. Zudem hätten sie einen Überblick über das Feld der soziologischen Film- und Fernsehanalyse respektive der Soziologie des Films ermöglicht.

Ebenso unerwähnt bleibt der Bereich der internationalen “Media und Film Studies“ aus der beispielsweise die produktive Unterscheidung einer “Sociology of film“ und einer “Sociology through film“ zu entnehmen gewesen wäre (vgl. Sutherland und Feltey 2009: 8 ff.), die eine Differenzierung soziologischer Methoden im Umgang mit Film und Fernsehen erlaubt hätte.

So sei vorausgeschickt, dass sich die von den Autorinnen aufgeworfenen Fragen des ersten Kapitels, etwa was die “Produktanalyse überhaupt an Wissenswertem für die Soziologie“ bereithalte und auf welche Weise mediale Kommunikation in die gesellschaftliche Wirklichkeit eingreife (3), über den weiteren Verlauf der Kapitel verlieren und keiner detaillierten Beantwortung zugeführt werden.
Dagegen widmen sich die folgenden Kapitel pragmatisch der Vermittlung von Methodentools und appellieren mehrfach daran, in der Forschungspraxis bestimmte Standards einzuhalten.

Das zweite Kapitel expliziert Forschungsdesigns soziologischer Film- und Fernsehanalyse, indem die Grundannahmen und Prozessabläufe der qualitativen Forschung, wie sie sich etwa bei Flick (2007) finden lassen, auf das Feld der Film- und Fernsehanalyse übertragen werden. Mehrfach betont wird hier auch die Notwendigkeit einer thematisch eingehenden, auch internationalen Recherche-Arbeit zum jeweiligen Themenfeld – ohne dies jedoch empirisch an einem Beispiel durchzuspielen. Dieses Kapitel ist so verfasst, dass es kein methodologisches und methodisches Vorwissen voraussetzt.

Das Kapitel 3 widmet sich dem Analyseverfahren der filmischen Mikroebene, wobei sämtliche Aspekte der filmischen Gestaltung – Einstellungsgrößen, Kameraperspektive, Kamerabewegung sowie die “akustischen Dimensionen“ und deren Relation zum Bild – detailliert vorgestellt werden, um die Bauformen des Filmischen beobachten, beschreiben und analysieren zu können.

Das Kapitel 4 setzt auf der Makroebene an und stellt verschiedene Erzählverfahren, Figuren- und Personenmodulationen, Genre- und Gattungskonventionen sowie “außerfilmische Konnotationen“ vor, worunter die Autorinnen weniger die soziokulturellen Kontexte des Films als weitere mediale Assoziationsformen wie Musik, Fotografien und soziale Medien verstehen. Das Kapitel 5 geht auf die Interpretation der (durch Film-Transkripte) erzeugten Daten ein, Kapitel 6 schließlich erläutert Tipps und Tricks der wissenschaftlichen Datenaufbereitung und des wissenschaftlichen Schreibens.

So bleibt am Ende der Eindruck, dass diese Einführung – abgesehen vom ersten Kapitel – keinerlei Aufschluss darüber bietet, was ihr soziologischer Erkenntnisgewinn gegenüber sonstigen allgemeinen Einführungen in die Methodologie und Methoden der empirischen Sozialforschung sein soll. Denn ab dem zweiten Kapitel werden letztlich innerfilmische, produktorientierte (nicht: produktionsorientierte!), strukturalistische Film- und Fernsehanalysen vorgenommen: Weder wird sich eingehender mit soziologischer Kontextanalyse auseinandergesetzt noch werden die Ansätze der Rezeptionsforschung vorgestellt. Film und Fernsehen werden fast ausschließlich ohne historische oder soziokulturelle Bezugnahme behandelt.

Was aber gewinnt die soziologische Filmanalyse durch das – medien- und filmwissenschaftlich sicherlich relevante – Wissen um die komplexen Bauformen des Films, sofern diese nicht einer soziologischen Untersuchung zugeführt werden? Das Verstehen der Bauformen von Film und Fernsehen kann nur als allererster Schritt einer soziologischen Analyse verstanden werden. Ist die hermeneutische Interpretation per se soziologisch? Sicherlich, auch die Soziologie darf nicht in einen naiven Abbildrealismus verfallen, sofern sie sich mit dem Sozialen des Films in der soziologischen Filmanalyse beschäftigt. Die Ästhetik des Filmischen und damit des Sozialen und Kulturellen ist ein wesentlicher Punkt, den es soziologisch zu verstehen gilt – hier besteht die enge Schnittstelle zur Medien- und Filmwissenschaft. Jedoch dürfen die soziologische Filmanalyse respektive eine Soziologie des Films nicht bei einer methodischen Imitation dieser Disziplinen stehenbleiben, vielmehr sind sie verpflichtet, einen eigenen Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Film zu liefern und soziologische Perspektiven an filmische Fragen heranzutragen.

Wenn das – wie im vorliegenden Lehrbuch – letztlich nicht geschieht, wird die Chance verpasst, zu einer eigenen soziologischen Position auch innerhalb einer inter- oder gar transdisziplinären Methodendiskussion zu gelangen. Inwieweit Petzer und Keppler einen Beitrag für die Methodendiskussion innerhalb der Medien- und Filmwissenschaft leisten, mögen andere beurteilen.

Literatur:

  • Albrecht, Gerd. 1964. Die Filmanalyse – Ziele und Methoden. In: Filmanalysen 2, hrsg. Franz Everschor. 233-270. Düsseldorf: Haus Altenberg.
  • Altenloh, Emilie. 1914. Zur Soziologie des Kinos: Die Kinounternehmung und die sozialen Schichten ihrer Besucher. Jena: Diederichs.
  • Barnett, Lisa A. und Michael Patrick Allen. 2000. Social Class, Cultural Repertoires, and Popular Culture. The Case of Film. In: Sociological Forum. Official Journal of the Eastern Sociological Society 15, Nr. 1, S. 145-163.
  • Baumann, Shyon. 2001. Intellectualization and Art World Development. Film in the United States. In: American Sociological Review 66. Nr. 3, S. 404-426.
  • Berger, Peter A. und Thomas Luckmann. 1966. The social construction of reality: a treatise in the sociology of knowledge. Garden City, NY: Doubleday & Co.
  • Blumer, Herbert. 1933. Movies and Conduct. New York: Arno Press.
  • Brauneck, Manfred (Hrsg.), 1980. Film und Fernsehen: Materialien zur Theorie, Soziologie und Analyse der audio-visuellen Massenmedien. Bamberg: Buchner.
  • Faulstich, Werner. 2008. Grundkurs Fernsehanalyse. Paderborn: Fink.
  • Faulstich, Werner. 2013 (3., aktualisierte Aufl.). Grundkurs Filmanalyse. Paderborn: Fink.
  • Fiske, John. 1991. Television Culture. London [u. a.]: Routledge.
  • Flick, Uwe. 2007. Qualitative Sozialforschung: Eine Einführung. Reinbek: Rowohlt.
  • Geimer, Alexander. 2010. Filmrezeption und Filmaneignung: Eine qualitativ-rekonstruktive Studie über Praktiken der Rezeption bei Jugendlichen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Heinze, Carsten, Stephan Moebius und Dieter Reicher (Hrsg.). 2012. Perspektiven der Filmsoziologie. Konstanz: UVK.
  • Heinze, Carsten. 2015. Pierre Bourdieu und der / im Film. Vorüberlegungen zu den Konzepten der »Symbolischen Herrschaft«, der Feld-, Habitus- und Symboltheorie als Deutungsperspektive für die Filmsoziologie und zu Legitimationskämpfen im filmwissenschaftlichen Feld. In: Lithes – Zeitschrift für Literatur- und Theatersoziologie. Nr. 12, S. 65-95.
  • Heise, Tatiana und Andrew Tudor. 2007. Constructing Film Art. Bourdieu’s Field Model in a Comparative Context. In: Cultural Sociology. A journal of the British Sociological Association 1, S. 165-187.
  • Hickethier, Knut. 2012 (5., aktualisierte und erw. Aufl.). Film- und Fernsehanalyse. Stuttgart: Metzler.
  • Horkheimer, Max und Theodor W. Adorno. 1947. Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente. Amsterdam: Querido-Verlag.
  • Jarvie, Ian Charles. 1974. Film und Gesellschaft: Struktur und Funktion der Filmindustrie. Stuttgart: Enke.
  • Kellner, Douglas. 2010. Cinema Wars. Hollywood film and politics in the Bush-Cheney era. Chichester [u. a.]: Wiley-Blackwell.
  • Mai, Manfred und Rainer Winter (Hrsg.). 2006. Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des Kinos. Köln: Halem.
  • Mai, Manfred und Rainer Winter. 2006. Mai, Manfred und Rainer Winter. 2006. Kino, Gesellschaft und soziale Wirklichkeit. Zum Verhältnis von Soziologie und Film. In: Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des Kinos, hrsg. Manfred Mai und Rainer Winter. 7-23. Köln: Halem.
  • Mikos, Lothar. 2015 (3., überarbeitete und aktualisierte Auflage). Film- und Fernsehanalyse. Konstanz: UVK.
  • Osterland, Martin. 1970. Gesellschaftsbilder in Filmen: Eine soziologische Untersuchung des Filmangebots der Jahre 1949 bis 1964. Stuttgart: Enke.
  • Prinz, Sophia und Mareike Clauss. 2011. “A Head for Business and a Body for Sin.“ Klasse und Geschlecht im Hollywood-Frauenfilm. In: Pierre Bourdieu und die Kulturwissenschaften. Zur Aktualität eines undisziplinierten Denkens. Hrsg. Daniel Šuber, Hilmar Schäfer und Sophia Prinz., S. 157-178. Konstanz: UVK.
  • Prokop, Dieter. 1970. Soziologie des Films. Neuwied [u. a.]: Luchterhand.
  • Prokop, Dieter (Hrsg.), 1971. Materialien zur Theorie des Films: Ästhetik, Soziologie, Politik. München: Hanser.
  • Schroer, Markus (Hrsg.). 2008. Gesellschaft im Film. Konstanz: UVK.
  • Schroer, Markus. 2012. Gefilmte Gesellschaft: Beitrag zu einer Soziologie des Visuellen. In: Perspektiven der Filmsoziologie. Hrsg. Carsten Heinze, Stephan Moebius und Dieter Reicher. S. 15-40. Konstanz: UVK.
  • Silbermann, Alphons (Hrsg.), 1973. Mediensoziologie. Band 1: Film. Düsseldorf: Econ.
  • Sutherland, Jean-Anne and Kathryn Feltey. 2010. Cinematic Sociology: Social Life in Film. Thousand Oaks, Calif.: SAGE Publications.
  • Winter, Rainer. 1992. Filmsoziologie: Eine Einführung in das Verhältnis von Film, Kultur und Gesellschaft. München: Quintessenz.
  • Winter, Rainer. 2010 (2., erweit. und überarb. Aufl.). Der produktive Zuschauer. Medienaneignung als kultureller und ästhetischer Prozess. Köln: Halem.

Links:

 

Über das BuchAnja Peltzer, Angela Keppler: Die soziologische Film- und Fernsehanalyse. Eine Einführung. Reihe: De Gruyter Studium. Berlin, Boston [de Gruyter] 2015,183 Seiten, 24,95 Euro.Empfohlene ZitierweiseAnja Peltzer, Angela Keppler: Die soziologische Film- und Fernsehanalyse. von Heinze, Carsten in rezensionen:kommunikation:medien, 4. Mai 2016, abrufbar unter http://www.rkm-journal.de/archives/19125
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Rezensent/in
Dr. Carsten Heinze lehrt und forscht am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen u.a. Kultursoziologie, Filmsoziologie sowie Mediensoziologie.