Suchen

Aus der Redaktion

Letzte Artikel

In Vorbereitung

Register

Textsorten

Archiv

Folgen Sie uns auf …

Administration

Daniela Schaaf: Testimonialwerbung mit Sportprominenz

Einzelrezension | 27. März 2012 | Redaktion | Keine Kommentare »
Daniela Schaaf: Testimonialwerbung mit Sportprominenz. Eine institutionenökonomische und kommunikationsempirische Analyse. Reihe: Sportkommunikation, Band 8. Köln [Herbert von Halem Verlag] 2010, 424 Seiten, 30,– Euro.

Rezensiert von André Bühler

Um die Werbewirkung zu erhöhen, werden seit jeher Prominente als sogenannte Testimonials in der Werbung eingesetzt. Die werbetreibenden Unternehmen versprechen sich dadurch eine erhöhte Aufmerksamkeit, einen Sympathiegewinn und nicht zuletzt einen Zugewinn an Kunden. Neben der Prominenz aus Film und Fernsehen sind in Werbespots und Werbeanzeigen auch immer mal wieder Prominente aus dem Bereich des Sports zu sehen. Den Anfang machte 1967 Franz Beckenbauer, der damals für Knorr Suppen warb. Viele andere Sportler sollten folgen. Empirisch wurde dieses Phänomen bisher allerdings nur unzureichend untersucht. Dieses wissenschaftliche Defizit wurde nun behoben. [Mehr]

Wolfgang Lanzenberger; Michael Müller: Unternehmensfilme drehen

Einzelrezension | 12. Januar 2012 | Redaktion | 1 Kommentar »
Wolfgang Lanzenberger; Michael Müller: Unternehmensfilme drehen. Business Movies im digitalen Zeitalter. Reihe: Praxis Film, Band 54. Konstanz [UVK] 2010, 302 Seiten, 29,90 Euro.

Rezensiert von Detlev Dirkers

Einige Zeit schien es, als ob der Film als Medium im Handwerkskasten der Unternehmenskommunikation zu verstauben drohte. Schwerfällige Imagefilme und Produktdokumentationen, von denen es leider immer noch viele gibt, erreichten und erreichen ihre Zielgruppen immer weniger. Gefragt waren stattdessen schnelle Medien, die wie der Internetauftritt Modernität und Aktualität demonstrierten. Ein Imagefilm musste allein schon wegen der Kosten mehrere Jahre “halten”. Das hatte zur Folge, dass sich so manche Drehbücher mit Oberflächlichkeiten begnügten, um eine Weile zeitlos bestehen zu können. Seit einigen Jahren, eigentlich erst seit kurzer Zeit, setzt sich ein neues, leichteres und jüngeres Selbstverständnis für das Thema Unternehmensfilm, oder vielleicht besser und treffender als “Business Movie” bezeichnet, durch. Das ist gut so, denn das Medium Film hat eine große Zukunft. [Mehr]

Martin Andree: Medien machen Marken

Einzelrezension | 30. November 2011 | Redaktion | Keine Kommentare »
Martin Andree: Medien machen Marken. Eine Medientheorie des Marketing und des Konsums. Frankfurt, New York [Campus Verlag] 2010, 249 Seiten, 24,90 Euro.

Rezensiert von Gabriele Siegert

Der Autor widmet sich mit der Kombination von Medien und Marken einem faszinierenden Thema, wiewohl sein Anspruch darüber hinaus geht und sich auf das Marketing ganz allgemein bezieht. Die Themen werden im Buch in drei großen Teilen vermittelt: Im ersten Teil konzentrieren sich die Aussagen auf Marken, im zweiten Teil auf andere Aspekte des Marketings und in einem dritten Teil versucht der Autor eine historische Einordnung des Gesamtthemas bzw. eine zukunftsfähige Weiterentwicklung. Das erste Thema spaltet der Autor in Einzelanalysen, wie z. B. die Codierung von Authentizität, auf und illustriert sie mit Beispielen, die seine guten Branchenkenntnisse belegen. Die zahlreichen Beispiele (der Autor schöpft aus einem erstaunlichen Fundus), die den Text durchziehen und an denen der Autor die wesentlichen Aussagen festmacht, sind anschaulich und mit vielen interessanten Details gespickt. Sie verweisen auf Generalisierungen, ohne dass dies immer direkt herausgearbeitet wird. Aber es bleiben gelungene Verdichtungen wie z. B: “Am Ende ist Authentizität stets nur eine durch Medien inszenierte Fiktion” oder “Brand Worlds als mediale Totalisierungsleistung”. Sie machen klar, welch wichtiges Thema das ist und wie viele Bedeutungsebenen beim Branding tangiert sind. [Mehr]

Andreas Völlinger: Im Zeichen des Marktes

Einzelrezension | 6. März 2011 | Redaktion | Keine Kommentare »
Andreas Völlinger: Im Zeichen des Marktes. Culture Jamming, Konsumguerilla und subkultureller Protest gegen die Logowelt der Konsumgesellschaft. Marburg [Tectum Verlag] 2010, 148 Seiten, 24,90 Euro.

Rezensiert von Eva Kimminich

Das in sechs Kapitel gegliederte Buch befasst sich mit einem bereits viel diskutierten Phänomen, mit den Techniken und Strategien des Marketings bzw. des dieses unterlaufenden Culture Jammings sowie ihren jeweiligen Auswirkungen auf den Konsum- kapitalismus. Der Autor stützt sich dazu einerseits auf die ersten kritischen Überlegungen von Guy Debord aus den 1950er Jahren, andererseits auf die sich ebenfalls auf Debord stützende und diese weiterführende Theorie von Douglas Kellner (2005). Dieser Ansatz der Cultural Studies wird mit semiotischen Fragestellungen verknüpft, die aus Umberto Ecos Überlegungen zur semiotischen Guerilla bzw. den Studien John Fisks abgeleitet werden. Ziel ist es, diese Ansätze zur Beleuchtung subkultureller Lebensweisen und konkreter Praktiken des Widerstands gegen den Konsumkapitalismus und deren Wirkungsmöglichkeiten heranzuziehen. [Mehr]

Franzisca Weder: Organisationskommunikation und PR

Einzelrezension | 30. September 2010 | Redaktion | Keine Kommentare »
Franzisca Weder: Organisationskommunikation und PR. Reihe: UTB, Band 3308. Wien [facultas.wuv] 2009, 224 Seiten, 18,90 Euro.

Rezensiert von Pascal Christoph Tanner

Mit dem Band Organisationskommu- nikation und PR legt Franzisca Weder eine Einführung in das Wissensgebiet der Organisationskommunikation vor. Ihr erklärtes Ziel ist es, dem Leser in acht Kapiteln ein “umfassendes Verständnis eines zunehmend wichtigen sozialwissenschaftlichen Forschungs- bereichs” zu vermitteln. Die Autorin definiert den Begriff Organisations- kommunikation umfassend, wie es im deutschen Sprachraum inzwischen auch üblich geworden ist. Sie zählt die klassischen Tätigkeitsfelder (Pressearbeit, Marketing und Werbung) dazu, aber auch die interne Kommunikation und alle Formen der Kommunikation über Organisationen. Definiert wird Organisationskommunikation von Weder in diesem umfassenden Sinne als soziales Handeln im Bezug auf einen strukturellen Kontext. Um dieses spezifische soziale Handeln besser verstehen und erklären zu können, greift die Klagenfurter Hochschuldozentin auf Erkenntnisse der Kommunikations- und der Wirtschaftswissenschaften zurück; diese werden in eine übergreifende sozialwissenschaftlichen Perspektive gerückt. [Mehr]

Ralf Hering; Bernd Schuppener; Nina Schuppener: Kommunikation in der Krise

Einzelrezension | 7. Januar 2010 | Redaktion | Keine Kommentare »
Ralf Hering; Bernd Schuppener; Nina Schuppener: Kommunikation in der Krise. Einsichten und Erfahrungen. Bern, Stuttgart, Wien [Haupt Verlag] 2009, 188 Seiten, 29,90 Euro.

Rezensiert von Martin Löffelholz

Hering&SchuppenerSollte ein Buch den Titel “Kommunikation in der Krise” tragen, wenn mehr als zwei Drittel des Bandes sich nicht mit diesem Thema beschäftigen? Natürlich nicht. Sollten Autoren eine “dezidierte Auseinandersetzung mit dem Thema Krisenkommunikation” versprechen, wenn im besagten Werk wesentliche Erkenntnisse der internationalen Krisenkommunikationsforschung ausgeblendet werden? Natürlich nicht. Ist ein Buch, das weder seinem verheißungsvollen Titel noch seinem inhaltlichen Anspruch gerecht wird, für die von den Autoren in den Blick genommene Zielgruppe irrelevant? Nicht gänzlich. [Mehr]

Jan Lies (Hrsg.): Public Relations

Einzelrezension | 8. Juni 2009 | Redaktion | Keine Kommentare »
Jan Lies (Hrsg.): Public Relations. Ein Handbuch. Reihe: UTB, Band 8408. Konstanz [UVK] 2008, 634 Seiten, 39,90 Euro.

Rezensiert von Peter Szyszka

lies2008Das Lehr- und Forschungsfeld der Public Relations ist breit und vielschichtig, die Zahl von Überblickspublikationen bislang noch klein. Hier den Versuch zu unternehmen, eine ‘Schneise’ in das ‘Dickicht’ von Begriffen, Modellen und Theorieansätzen ‘zu schlagen’, um Praktikern und Studierenden Public Relations und Kommunikationsmanagement näher zu bringen, so der Anspruch des Bandes, ist deshalb schon vom Grundsatz her verdienstvoll. Der Ende 2008 von Jan Lies vorgelegte Herausgeberband, der sich in weiten Teilen als Monographie des Herausgebers erweist, unternimmt diesen Versuch. Ob dabei allerdings von einem “Handbuch” gesprochen werden kann, ist schon deshalb kritisch zu hinterfragen, weil der Band alphabetisch angelegt ist wie ein Wörterbuch, das in 110 Begriffen – tatsächlich sind es 47, weil die Mehrzahl der Begriffe in abgeleiteten Begriffen variiert wird – ausgewählte Themen und Probleme der Public Relations aufgreift. [Mehr]