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Annely Rothkegel: Technikkommunikation

Einzelrezension | 6. Juli 2010 | Redaktion | Keine Kommentare »
Annely Rothkegel: Technikkommunikation. Konstanz [UVK] 2010, 288 Seiten, 19,90 Euro.

Rezensiert von Eva-Maria Jakobs

Der UTB-Band ist laut Klappentext als Einführung in das Themenfeld Technikkommunikation konzipiert. Er richtet sich an Zielgruppen mit stark differierenden Vorkenntnissen – Studierende der Sprach- und Ingenieurwissenschaft, der Journalistik und Fachjournalisten. Ziel ist die Einführung in linguistische Grundlagen des professionellen Sprechens und Schreibens über Technik und Technikgebrauch. Im Vordergrund stehen jedoch schriftbasierte Kommunikate, der mündliche Bereich wird nur gestreift. Das Gleiche gilt für Icons und andere Darstellungsmittel (z.B. Animation). Die Sicht auf den Gegenstand basiert auf Grundannahmen der linguistischen Handlungstheorie und der Handlungslogik, ergänzt durch Ansätze der Textlinguistik. Vor allem Kapitel zwei und drei zeigen Bezüge zu den computerlinguistischen Wurzeln der Autorin. [Mehr]

Wolfgang Duchkowitsch; Fritz Hausjell; Horst Pöttker; Bernd Semrad (Hrsg.): Journalistische Persönlichkeit

Einzelrezension | 13. Januar 2010 | Redaktion | Keine Kommentare »
Wolfgang Duchkowitsch; Fritz Hausjell; Horst Pöttker; Bernd Semrad (Hrsg.): Journalistische Persönlichkeit. Fall und Aufstieg eines Phänomens. Reihe: Öffentlichkeit und Geschichte, Band 3. Köln [Herbert von Halem Verlag] 2009, 488 Seiten, 29,50 Euro.

Rezensiert von Carsten Brosda

Festschriften sind bisweilen eine schwierige Sache. Im schlechten Fall gleichen sie dem Gemischtwarenangebot eines durchschnittlichen bundesdeutschen Kaufhauses, ohne eigenes Profil und damit auch ohne nötige Prägnanz. Ganz anders dagegen der Band Journalistische Persönlichkeit. Fall und Aufstieg eines Phänomens, den Wolfgang Duchkowitsch, Fritz Hausjell, Horst Pöttker und Bernd Semrad anlässlich der Emeritierung von Wolfgang R. Langenbucher vorgelegt haben. Genauso wie der Jubilar hat auch dieser Band ein Programm: die Rehabilitierung der Kategorie der Persönlichkeit in der Journalismusforschung, nicht zuletzt mit dem Ziel, auch historische und kulturelle Dimensionen journalistischer Kommunikation sichtbar zu machen. [Mehr]

Silvia Seja: Handlungstheorien des Bildes

Einzelrezension | 17. Dezember 2009 | Redaktion | Keine Kommentare »
Silvia Seja: Handlungstheorien des Bildes. Köln [Herbert von Halem Verlag] 2009, 208 Seiten, 21,– Euro.

Rezensiert von Nicolas Romanacci

seja2Im Folgenden soll zuerst ein Überblick gegeben werden über die von Silvia Seja entwickelte Systematik unterschiedlicher Handlungstheorien des Bildes. Daran anschließend möchte ich – als möglichen Referenzpunkt für eine kritische Lektüre – einige grundlegende Aspekte hinsichtlich der von der Autorin vollzogenen Gegenüberstellung und Bewertung phänomenologischer und zeichen-philosophischer Ansätze thematisieren. Aus der Differenzierung vier bildtheoretischer Paradigmen – des Bildspieles, des Bildaktes, der Werkzeuge und der Probehandlungen mit interaktiven Bildern – gewinnt Silvia Seja die Einsicht, dass “zwei völlig divergierende Zugänge zum Verhältnis von Bild und Handlung existieren”. [Mehr]

Peter Schumacher: Rezeption als Interaktion

Einzelrezension | 4. November 2009 | Redaktion | 1 Kommentar »
Peter Schumacher: Rezeption als Interaktion. Wahrnehmung und Nutzung multimodaler Darstellungsformen im Online-Journalismus. Reihe: Internet Research, Band 36. Baden-Baden [Nomos/Edition Reinhard Fischer] 2009, 300 Seiten, 29,– Euro.

Rezensiert von Martin Welker

schumacher2009Die Dissertation von Peter Schumacher wurde am Fachbereich II der Universität Trier 2008 angenommen und ist als Band 36 der Reihe “Internet Research” in der Edition Reinhard Fischer erschienen, die jetzt im Nomos Verlag verlegt wird. Der 300 Seiten starke Band ist in acht Kapitel unterteilt und abgesehen von einem Anhang, einem Literaturverzeichnis, einer Einleitung und einem Fazit findet sich der inhaltliche Kern des Buches in vier Kapiteln. Das Literaturverzeichnis umfasst 15 Seiten und der Anhang die Dokumentation der in der empirischen Studie genutzten Testleitfäden. Die Auswertung der empirischen Rezeptionsstudie nimmt etwa 150 Seiten ein. [Mehr]