Blog-Archive

Marcus Bölz: Sportjournalistik

Rezensiert von Jörg-Uwe Nieland

Einzelrezension
Im Jahr 2013 publizierte Marcus Bölz einen Band über den Fußballjournalismus in Deutschland. Die medienethnographische Arbeit gab Einblicke in die Professionalisierung und Kommerzialisierung der Sportredaktion von regionalen Zeitungen, angesichts von Medienwandel, Zeitungskrise und Unterhaltungs-/Fußballfixierung des Publikums. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Margreth Lünenborg, Saskia Sell (Hrsg.): Politischer Journalismus im Fokus der Journalistik

Rezensiert von Roger Blum

Einzelrezension
Es ist eine gute Idee, gelungene Masterarbeiten zu einem gemeinsamen Makro-Thema in geraffter Form als Band herauszugeben. Auf diese Weise wird studentische Forschung gebündelt sichtbar. Margreth Lünenborg, Professorin mit dem Schwerpunkt Journalistik an der Freien Universität Berlin, und Saskia Sell, wissenschaftliche Mitarbeiterin im gleichen Bereich, haben diesen Plan umgesetzt, indem sie zwölf jungen Frauen und drei jungen Männern die Möglichkeit gaben, ihre Studien zum politischen Journalismus einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Manuel Gervink, Robert Rabenalt (Hrsg): Filmmusik und Narration

Rezensiert von Theresa Briselat

Einzelrezension
Ob historischer Stummfilm oder aktueller Hollywood-Blockbuster – in kaum einem Film findet man sie nicht: die Filmmusik. Dass sie nicht allein dem Selbstzweck dient, sondern insbesondere mit Blick auf die dramatische Entwicklung als konstituierend aufgefasst werden kann, gilt als unbestritten. Doch wie wird Musik als narratives Mittel im Film wirksam und wie lassen sich derlei “Interaktionen, Korrespondenzen oder gar exklusive Erzählformen mit und durch Musik realisieren bzw. analysieren“? An diese Fragen knüpft der Tagungsband Filmmusik und Narration – Über Musik im filmischen Erzählen an, der im Rahmen des gleichnamigen Symposiums auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung im September 2013 entstanden ist. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Benedikt Feiten: Jim Jarmusch: Musik und Narration

Rezensiert von Hannes Wesselkämper

Einzelrezension
In der jüngeren Geschichte des Kinos finden sich nur wenige RegisseurInnen, deren Stil sich als derart dicht, aber gleichzeitig brüchig beschreiben ließe, wie jener des Amerikaners Jim Jarmusch. Sein Gesamtwerk ist von stilistischen wie inhaltlichen Brüchen geprägt, aber es sind vor allem die Filme im Einzelnen, die jene Brüchigkeit in sich tragen, ja sogar reflexiv verhandeln. Down by Law (1986), Jarmuschs früher Achtungserfolg in Europa, verbindet etwa Zitate des amerikanischen Film Noir und des Gefängnisfilms mit absurden und antiklimaktischen Erzählformen, während sich der Ort der Handlung, New Orleans, mit seiner kulturellen Vielschichtigkeit prominent in das filmische Geschehen einschreibt. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Wenke Liedtke: Biblische Geschichten im Zeichentrickfilm

Rezensiert von Christian Wessely

Einzelrezension
Animationsfilme werden nach wie vor weithin unterschätzt, zumindest in der binnentheologischen Fachwelt. Es haftet ihnen – wie übrigens auch dem Comic – der Ruch der mangelnden Seriosität an, und wer sich im Unterricht an der Universität oder in der Schule des Hilfsmittels Animationsfilm (sei es Anime, sei es Zeichentrick) bedient, der sollte sehr sorgfältig prüfen, ob und wie weit es im Kontext der jeweiligen Institution ratsam ist – ausgenommen natürlich selektierte Produkte. Denn es macht einen großen Unterschied, ob man sich aus dem Fundus des Unterrichtsmittelangebotes oder aus der Erlebniswelt der Kinder bedient, einerseits hinsichtlich der Qualität, andererseits hinsichtlich der Akzeptanz des Angebotenen. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Janette Friedrich (Hrsg.): Karl Bühlers Krise der Psychologie

Rezensiert von Maria Paola Tenchini

Einzelrezension
Der Sprachwissenschaftler Karl Bühler hat in den vergangenen 30 Jahren eine Renaissance erfahren. Diese wird vor allem von der Übersetzung seines Hauptwerks Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache in verschiedene Sprachen getragen, wie Achim Eschbach, Herausgeber u.a. der Bühler-Studien, unterstreicht. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Volker Lilienthal, Irene Neverla (Hrsg.): Lügenpresse

Rezensiert von Marlis Prinzing

Einzelrezension
Die “Lügenpresse“-Parole wurde zur Sirene. Sie schreckte auf, weckte auf und ließ aufhorchen: Was war dran an den Vorwürfen? Öffentlich und im Privaten wurde heftig darüber diskutiert. Und bald auch: Welche Aufgaben haben eigentlich Journalisten? Beziehungsweise welche haben ihnen Tech-Intermediäre wie Facebook und digitale Techniken, die das Publikum selbst zu Publizisten machten, übriggelassen? So löste eine irritierende Parole eine überfällig gewordene Debatte darüber aus, in welcher Gesellschaft wir leben möchten. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Dagmar Hoffmann, Rainer Winter (Hrsg.): Mediensoziologie

Rezensiert von Hans-Dieter Kübler

Einzelrezension
Seit sich die Kommunikations- und Medienwissenschaft großenteils (empirisch-) sozialwissenschaftlich versteht, gibt es an einschlägiger sozialwissenschaftlicher Kommunikations- und Medienforschung eigentlich keinen Mangel – sieht man davon ab, dass einige Forschungsfelder chronisch unbeachtet bleiben, dass quantitative Methoden und Standardforschung überwiegen und dass die Vertreter*innen des einen oder anderen Ansatzes sich unterrepräsentiert fühlen. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension, Rezensionen

Nina Heindl, Véronique Sina (Hrsg.): Notwendige Unzulänglichkeit

Rezensiert von Thomas Merten

Einzelrezension
Die mediale und künstlerische Vermittlung des Holocausts befindet sich in einem Spannungsverhältnis: Einerseits kann kein Kunstwerk der Aufgabe gerecht werden, das unfassbare Ausmaß der Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen im Nationalsozialismus darzustellen. Andererseits gilt jedoch das Gebot zur Darstellung, denn ohne Repräsentation droht das Vergessen. In diesem Feld siedeln sich die Texte des Sammelbands Notwendige Unzulänglichkeit an. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension

Hans Mathias Kepplinger: Totschweigen und Skandalisieren

Rezensiert von Guido Keel

Einzelrezension
Journalisten machen Fehler, wie alle anderen Berufsleute auch. Für den lang gedienten Mainzer Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger haben diese Fehler aber eine größere Relevanz: er sieht sie im direkten Zusammenhang mit dem Vertrauensverlust in die Medien. Daraus resultiere ein Problem für die demokratische Gesellschaft, die darauf angewiesen ist, dass die Bürgerinnen und Bürger den Medien vertrauen. Es sind deshalb die Journalisten selbst, die für diese Entwicklung mitverantwortlich sind. Mehr

Veröffentlicht unter Einzelrezension
 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 60 61 62