Christian Schicha, Carsten Brosda (Hrsg.): Handbuch Medienethik

Einzelrezension
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Rezensiert von Rainer Leschke

Einzelrezension
Handbücher in einem Feld zu schreiben, das alles andere als gesichert ist, ist prinzipiell ein ziemlich mutiges, wenn nicht gar ein tollkühnes Unterfangen. Da es in der Medienethik sicher nicht die Normen sind,  die feststehen, sondern man sich – wenn überhaupt – allenfalls noch auf die Fragen einigen kann, sind es eben diese Fragen, die das Handbuch Medienethik versammelt. Und an diesen muss es sich messen lassen. Nun stehen Fragen selten in einem luftleeren Raum, sondern sie sind in ein mehr oder minder systematisches Gerüst eingehängt. Insofern ist es dieses systematische Gerüst, das zunächst einmal diskutiert werden muss.

Dass die Herausgeber Christian Schicha und Carsten Brosda sich hierbei auf eine rein formale Ordnung zurückgezogen haben, erscheint angesichts der inhärenten Normativität der Thematik durchaus sinnvoll. Die Frage ist nur, wie systematisch diese formale Gliederung des Feldes der Medienethik faktisch ist. Die Herausgeber differenzieren dabei zwischen Begründungen der Medienethik, Institutionen der Medienethik, Anwendungsfeldern der Medienethik, Spannungsfeldern der Medienethik, Beispiele medienethischer Grenzbereiche und Länderperspektiven der Medienethik. Dass hier das eine nicht so ganz zum anderen passen will, dass die Unterscheidung von Begründung, Institution und Anwendung ebenso zweifellos Sinn ergibt wie die von Spannungsfeldern und Grenzbereichen keinen, wenigstens keinen systematischen Sinn ergibt, ist allein schon aus der Zusammenstellung ersichtlich. Das heißt aber, dass die Konstruktion des Bandes von keiner theoretischen Perspektive getragen wird und sie dementsprechend auch keinem solchen Anspruch standhält, sondern dass man es hier mit einer grob geordneten Sammlung von unterschiedlichen Perspektiven auf ein bestimmtes medienwissenschaftliches und medienpraktisches Feld zu tun hat. Dies muss keineswegs ein Nachteil und kann im Einzelfall durchaus erhellend sein. Dem gezielten Zugriff, den Handbücher per definitionem offerieren, entzieht eine solche Konstruktion jedoch den Boden.

Geht man ins Detail und damit in die einzelnen Beiträge, fällt zunächst auf, dass auch innerhalb der jeweiligen Rubriken nach Opportunitätsgesichtspunkten ziemlich wild gemischt wird. Wenn man davon ausgeht, dass im Abschnitt “Begründungen” einzelne Ansätze vorgestellt werden, dann leuchten Konstruktivismus, Systemtheorie und Diskursethik unmittelbar ein, eine philosophische Ethik, die das alles umfassen müsste, schon weniger. Und inwieweit eine kulturwissenschaftliche Analysestrategie wie die Cultural Studies Anspruch auf eine eigene Ethik erheben können, verschließt sich dem Leser vollkommen. Dass eine theologische Perspektive angesichts der Vielzahl einschlägig engagierter Akteure pragmatisch sinnvoll ist, sei unbestritten. In wieweit sie systematisch mit der Systemtheorie gleichzuziehen vermag, ist schon entschieden weniger deutlich. Was schließlich empirische Perspektiven zur Begründung einer Medienethik befähigen soll, entzieht sich dem Leser weitgehend.

Wenn man nun hofft, unter dem Rubrum “Philosophische Ethik” eine Geschichte und vielleicht eine Erläuterung der wichtigsten Paradigmen der philosophischen Ethik geliefert zu bekommen, so wird diese Erwartung zugunsten einer Ansammlung ebenso unverfänglicher wie allgemeiner Aussagen enttäuscht. Man erfährt etwa, dass “eine ‘gottgegebene’ Moral (…) aus philosophischer Perspektive abzulehnen” (22) sei und dass stattdessen Kriterien “der Rationalität, der Begründung und der Verallgemeinerungsfähigkeit” (22) gelten sollen. So weit, so gut und löblich. Allerdings bleibt vollkommen unklar, ob, seit wann und inwieweit diese Kriterien für die philosophische Ethik gelten.

Überhaupt erfährt man vergleichsweise wenig über philosophische Ethik, sondern mehr über jene noch ziemlich unklare Hybridkonstruktion (Medien-)Ethik (23). So beschränken sich etwa bei der Revue der relevanten Publikationen die erwähnten Philosophen auf Fenner und Birnbacher, der Rest handelt von auch sonst in diesem Band vertretenen Medienethikern. Wieso das in einem Kapitel zur philosophischen Ethik geschieht, bleibt ein Geheimnis der Herausgeber. Die Darstellung der Theoreme der Ethik muss mit einer Textseite und den Autoren Kant, Mill, Rawls und Habermas (27f.) auskommen, eine Zusammenstellung zweifellos verdienstvoller Autoren, aber ebenso zweifellos eine nicht erschöpfende Zusammenstellung.

Was dann der Abschnitt “Medienethik zwischen Theorie und Praxis” (29f.) wiederum mit philosophischer Ethik zu tun haben soll, bleibt unerfindlich. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass Schicha letztlich zu diesem Fazit gelangt: “Es stellt sich die Frage, ob sich die skizzierten anspruchsvollen, moralischen Maximen und praktischen Verhaltensregeln in der aktuellen Medienlandschaft überhaupt noch realisieren lassen.” (36) Es erstaunt nur, dass dies das Fazit eines Kapitels zur philosophischen Ethik darstellen soll. Allerdings muss konzediert werden, dass dann der Sprung zu den individualethischen Ansätzen weniger abrupt ausfällt, als es vielleicht zunächst erwartet werden konnte. Denn auch hier wird von Normen und ihrer Begründung (43) gehandelt, wobei nun zwei Quellen der Begründung offeriert werden, nämlich die Pastoralinstruktion Communio et Progressio (43) und Kant, was selbst für Journalisten eine relativ dürftige Ausstattung darstellen dürfte. Ansonsten zieht sich dieses Kapitel weitgehend auf die Diskussion der normativen Forderungen einschlägiger Akteure der Publizistik zurück.

Bernhard Pörksens Darstellung der konstruktivistischen Position hebt sich wohltuend insbesondere in Hinsicht auf die Systematizität der Darstellung und die Ausrichtung an einer zentralen Fragestellung von den bislang dargestellten Ansätzen ab. Ähnlich präzise und systematisch klar informiert Armin Scholl über den Zusammenhang von Systemtheorie und Ethik bzw. Moral. So wird zunächst einmal die dringend erforderliche begriffliche Unterscheidung von Normen, Moral und Ethik auf systemtheoretischer Grundlage nachgeliefert. Auf dieser Grundlage werden dann die Anwendungsversuche von Rühl und Saxer bzw. Weischenberg diskutiert. Scholl stellt aber zugleich in bemerkenswerter Klarheit die Grenzen einer systemtheoretischen Medienethik (79f.) dar.

Brosda legt im Anschluss die Diskursethik – und damit einen der gegenwärtig zweifellos prominentesten ethischen Ansätze – entsprechend ihrer Bedeutung umfangreich und gründlich dar. Die Darstellung zeichnet sich sowohl durch eine umfassende Darlegung der Habermas’schen Konzeption als auch durch eine nicht weniger ausführliche Analyse von deren medienethischen Anwendungsmöglichkeiten aus. Wenn er darauf hinweist, dass es sich bei einer diskursethischen Medienethik immer noch um ein Projekt handelt, wird deutlich, dass sich die Applikationen der Diskursethik – wie es beinahe für alle in dem Band vorgestellten Ansätze gilt – immer noch im Fluss befinden.

Nicht nur systematisch, sondern auch diskursiv – insbesondere in Bezug auf die Exposition “Gott und die Wilmots” (107-110) – wirkt die Darstellung im Abschnitt “Theologische Perspektiven” zunächst befremdlich. Dies gilt auch für das Konzedieren eines “Wächteramtes” (121) der beiden Kirchen über die “Verantwortung, die Medien für die Kommunikation in einer ausdifferenzierte(n) Gesellschaft haben” (121). Eine solche Rollenzuschreibung dürfte vor allem dem Wunsch nach der eigenen Bedeutung geschuldet sein und die Rolle der Kirchen maßlos überschätzen. Dass “die Mustererkennung der Medialität der jüdisch-christlichen Überlieferung” (120) zum unreflektierten Maßstab für eine generelle Medienethik avanciert, lässt die für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung und Reflexion erforderliche Distanz zum ideologischen Hintergrund einer solchen Position grundlegend vermissen.

Die Cultural Studies reklamieren demgegenüber zwar den Anspruch eines theoretischen Modells, sie verfügen aber ebenso zweifellos über normative Implikationen. Das unterscheidet sie nicht von vielen anderen theoretischen Ansätzen, die ebenfalls normativ grundiert sind. Allerdings ist eine solche, aus wissenschaftstheoretischer Perspektive eher missliche, normative Fundierung von Theorie etwas grundlegend anderes als Medienethik. So hat die Rehabilitierung der Populärkultur vorrangig etwas mit ästhetischen und nur in zweiter Linie mit ethischen Normen zu tun. Medienethik “als politisches Projekt” (128) mit dem Kriterium einer Maximierung “mögliche[r] Potentiale widerständiger Praxis in der Kultur” (128) gibt zweifellos die Positionen der Cultural Studies korrekt wieder. Es wird allerdings nicht hinterfragt, inwieweit normative Implikationen von Theorien überhaupt zur Grundlage einer einigermaßen funktionalen Medienethik taugen. Zwar ist es zweifellos erhellend zu wissen, wie die Cultural Studies das eine oder andere denken. Das erfährt man bei Dörner zuverlässig. Nichtsdestotrotz erwartet man von einem Handbuch zur Medienethik doch eine stärkere Berücksichtigung des ‘Eigensinns’ der Medienethik.

Matthias Raths Beitrag zu den “Empirischen Perspektiven” schließt eng an Dörners Darstellung an, indem er auf die hinlänglich bekannte Problematik des Übergangs von Seins- zu Sollenssätzen (136) verweist. Eine Problematik, die für die Ethik essentiell ist, von den Cultural Studies jedoch komplett ignoriert wird. Raths grundsätzlicher Reserve gegenüber der fehlenden Begründungsleistung von Empirie ist zunächst einmal rückhaltlos zuzustimmen, allerdings stellt sich damit die Frage nach dem Sinn eines Kapitels, dessen Berechtigung vom Verfasser letztlich selbst delegitimiert wird.

Das formale Durchdeklinieren der Funktionsstufen von Mediendispositiven, auf das Rath sich dann zurückzieht, hat noch sehr entfernt etwas mit Empirie zu tun. Es hat aber sicherlich nichts mit Medienethik zu tun, sofern diese sich nicht anheischig macht, zugleich Medienwissenschaft sein zu wollen. Zugleich liefert die formale Auflistung von Handlungsrollen in den Medien, die definitiv nicht vollständig ist, den Übergang zur Darstellung der Institutionen der Medienethik. Das ist insoweit konsequent, als jegliche Handlung Kriterien kennt und insofern über normative Grundlagen verfügt. Davon unterscheiden sich Handlungen im Mediensystem nicht grundlegend von denen in anderen Sozialsystemen. Die Ausdifferenzierung der ‘Institutionen der Medienethik’ verfährt dabei ziemlich selektiv: So kommen Redaktionen vor aber keine Produzenten. Der Presserat bekommt ein eigenes Kapitel, die Selbstkontrollorgane aller übrigen Medien müssen sich demgegenüber eines teilen. Die Medienunternehmung verfügt über ein Kapitel, die Speicher medialen Contents kommen gar nicht vor, das Publikum taucht als Institution auf, die Produzenten eben nicht.

Welche Gründe auch immer dieser Selektion zugrunde gelegen haben mögen, die Präferenz für den Journalismus ist offenkundig, sie spiegeln jedoch sicherlich nicht die Handlungsrollen von Mediendispositiven wider. Wenn zuvor eine einigermaßen verlässliche Begründung einer Medienethik geleistet worden wäre, dann ergäbe eine solche Applikation auf Handlungsrollen ja durchaus Sinn. Da aber eine solche allgemeine Begründung prinzipiell gar nicht zu leisten ist, stehen die betreffenden Darstellungen vergleichsweise isoliert da.

Deutlich lässt sich die unglückliche Verquickung von Ebenen an der Idee einer Theorie der Selbstkontrolle (165) machen. Diese vermengt Fragen der normativen Begründung, der Effizienz von Kontrolle und eines pragmatischen Handelns im Mediensystem miteinander, ohne auch nur einen der Aspekte sinnvoll lösen zu können. Dass die Pragmatik der Medienethik dann auf Fragen wie die Vertrauensbildung durch Transparenz (154), die Arbeitsweisen von Gremien (191ff.), “Beschwerden, Verstöße und Rügen” (204) und die Beteiligungsformen des Publikums (241) zu sprechen kommt oder aber in vollständig andere Felder wie die Wirtschaftsethik (218) abwandert, um vor diesem Hintergrund so etwas wie eine “Ethik der Medienunternehmung” (229) als Teil der Wirtschaftsethik zu gewinnen, ist zwar verständlich. Trotzdem bleiben derartige Überlegungen isoliert, solange der normative Rahmen, in dem diese Handlungsrollen konstituiert werden, von jedem einzelnen Autor selbst gefunden werden müssen. Dies gilt nicht zuletzt auch für eine “Stiftung Medientest” (249), die zwangsläufig massivste Begründungsprobleme heraufbeschwören würde.

Dass, nachdem die journalistische Perspektive bereits institutionell über Redaktionen und Presserat einigermaßen abgedeckt zu sein schien, diese Perspektive nochmals zum Zuge kommt, hat vermutlich eher damit zu tun, dass Fragen der Medienethik zuerst in diesem Feld virulent wurden. So wundert es dann nicht, dass in Brosdas vergleichsweise umfassendem Ansatz die bereits andernorts in diesem Band diskutierten Aspekte der Individualethik, der Publikumsethik und der Ethik des Mediensystems (266) neuerlich auftauchen. Zugleich wird der Journalismus als Institution (270) gefasst, was dann wiederum die Rubrizierung des Beitrags unter Anwendungsfelder bzw. das Kapitel der Anwendungsfelder insgesamt fraglich werden lässt.

Eine ähnliche Frage stellt sich dann auch bei der PR-Ethik (278ff.), wenn auch dieser Bereich weitaus geringere Redundanzen in dem Band aufweist. Zwar verweist das Arrangement “unternehmerische[r] Sinnsysteme” (289) als Aufgabe der PR eher an eine Unternehmens- als eine Medienethik und das Gebot “die Grenze zur Verfälschung der Realität nicht zu übertreten” (289) an bekannte Selbststilisierungsfiguren des Journalismus. Allerdings weist dieser Bereich sicherlich keine eigenständigen Normenbegründungen auf, weshalb fraglich ist, ob er einer gesonderten Berücksichtigung über den Problemaufriss hinaus bedarf. Vergleichbares gilt für das Gebiet der Werbung.

Die sich daran anschließende Bildethik wiederum steht vergleichsweise isoliert da, müssten ihr doch aus systematischen Gründen zumindest eine Textethik und eine Audioethik zur Seite stehen. Dies ist jedoch nicht der Fall, wiewohl zumindest einer der beiden Bereiche durchaus wissenschaftlich repräsentiert ist und es in dem anderen durchaus das ein oder andere zu entdecken gibt. Wenn für das Bild “zwei Ebenen der normativen Bildethik” (309) festgehalten werden, nämlich in den “gesetzlichen Schranken” und “in der medialen Selbstkontrolle” (309), dann handelt es sich in dem ersten Fall nicht um Ethik und in dem zweiten Fall um einen Bereich, der bereits abgehandelt worden ist.

Die Frage der Systematik kehrt also auf allen Ebenen des Bandes wieder, nicht zuletzt eben auch dann, wenn Debatin sich mit der Ethik der Neuen Medien auseinandersetzt. Denn auch hier stellt sich zunächst einmal die Frage, ob denn jedes Medium einer eigenen Ethik bedürfe bzw. was die neuen so von den alten Medien wie etwa Film unterscheidet. Denn die neuen Medien sind repräsentiert, nicht aber der Film. Insofern ist keineswegs klar, in wieweit die hinlänglich bekannten und breit diskutierten Risiken neuer Medien eine eigenständige ethische Herausforderung darstellen, die substantiell über die generell sich stellenden Probleme der Medienethik hinausweisen würden. Dass Sozialsysteme sich über den Gebrauch von Medien verständigen und Regeln für diese entwickeln müssen, hat bislang wenigstens noch für jedes bekannte Medium gegolten und überrascht daher gerade auch bei den neuen Medien (325) nicht wirklich.

Mit den sich an die Sonderstellung der Neuen Medien anschließenden Spannungsfeldern der Medienethik werden bestimmte, eigentlich bereits in früheren Beiträgen des Bandes berücksichtigte Fragestellungen wie die von Ethik und Ökonomie, Ethik und Qualität und Ethik und Recht neuerlich behandelt. Gelegentlich, aber keineswegs durchgängig, wird diesen systematischen Redundanzen auch durch Querverweise Rechnung getragen. Und selbst die Spannungsfelder lassen sich offensichtlich nicht sortenrein trennen: So taucht die ökonomische Perspektive auch wieder in der Qualitätsdebatte (353) auf. Dass hier wiederum durchweg der Journalismus den präferierten medialen Gegenstand bildet, irritiert ein wenig, weil der nun im Gegensatz zu anderen Medien wirklich hinreichend repräsentiert zu sein schien.

Das nachfolgende Kapitel zu den medienethischen Grenzbereichen soll offenbar die Notwendigkeit einer Medienethik anhand von entsprechenden Problemzonen der Medienproduktion unter Beweis stellen. Damit handelt es sich eigentlich um den Gegenstandsbereich der Medienethik, also all das, was bereits längst von den theoretischen Ansätzen des Bandes abgedeckt sein sollte. Also auch hier wird eine systematische Doppelung durch eine verschobene Perspektive gerechtfertigt.

Der Band lebt nicht von seiner Konzeption, sondern von dem zweifellos vorhandenen Renommee seiner Autorinnen und Autoren. Er unterscheidet sich darin nicht von den meisten anderen einschlägigen Sammelbänden. Die mit dem Terminus Handbuch versprochene Ordnungsleistung, die diese Publikation über die Vielzahl der vorhandenen Reader hinausgehoben hätte, lässt das Buch leider vermissen. Man erfährt hier zweifellos viel Interessantes und durchaus auch das ein oder andere, was man eigentlich nicht vermutet hätte. Es fehlt aber jene Systematik, jene selbsterklärenden Zugriffsmöglichkeiten und eine pragmatische Gebrauchstauglichkeit, wie sie Handbücher eigentlich erwarten lassen.

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Über das BuchChristian Schicha; Carsten Brosda (Hrsg.): Handbuch Medienethik. Wiesbaden [VS Verlag] 2010, 580 Seiten, 59,95 Euro.Empfohlene ZitierweiseChristian Schicha, Carsten Brosda (Hrsg.): Handbuch Medienethik. von Leschke, Rainer in rezensionen:kommunikation:medien, 18. Januar 2013, abrufbar unter http://www.rkm-journal.de/archives/10976
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Prof. Dr. Rainer Leschke lehrt am medienwissenschaftlichen Seminar der Universität Siegen. Seine Publikations- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Medientheorie, der Medienethik, der Medienästhetik und der Medienkultur.